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energie pflanzen
DAS FACHMAGAZIN FÜR BIOENERGIE UND -ÖKONOMIE Donnerstag, 21.06.2018

2012_04_bioflamm_1_grBiomasse-Kessel im Forschungszentrum nach Wünschen der Wissenschaftler

Daß Biomasse einen entscheidenden Anteil für die Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien liefern soll, ist unbestritten. Bei einem steigenden Bedarf und mit dem Anspruch der nachhaltigen Versorgung werden Alternativen zu klassischen Holzpellets und Hackschnitzeln immer wichtiger.

Bevor aber Mischpellets unterschiedlicher Zusammensetzung, verschiedene Aufbereitungsformen von Miscanthus und diverse Strohsorten in großem Maßstab genutzt werden können, sollten diese Biobrennstoffe möglichst praxisnah auf ihre Verbrennungseigenschaften untersucht werden. Diese Möglichkeit haben seit Anfang dieses Jahres Wissenschaftler und Studenten der Fachhochschule Köln mit einem neuen, nach ihren Wünschen ausgestatteten 300-Kilowatt-Biomasse-Kessel. Im Rahmen des Projektes Metabolon steht dieser auf dem Gelände der Zentraldeponie Leppe in Lindlar: Dort – in eher ungewöhnlicher Umgebung – ist nämlich ein Lehr- und Forschungszentrum der FH Köln entstanden. Den Blickfang bildet ein Hügel, der in fast perfekter Kegelform in den Himmel ragt. Seine Flanken sind teilweise begrünt, teilweise allerdings von schwarzer Folie bedeckt. Auch ist seine Form etwas zu regelmäßig, um natürlichen Ursprungs zu sein. Der Standort läßt richtig ahnen: Gebildet wird der Hügel aus Abfall, der auf der Deponie eingelagert wurde. Er gehört mittlerweile zum stillgelegten Teil und fügt sich in das neue Nutzungskonzept aus Freizeit- und Informationsstandort ein.
2012_04_bioflamm_grDer Bergische Abfallwirtschaftsverband (BAV) ist Betreiber der Mülldeponie und war als einer der Projektträger für die öffentliche Ausschreibung des Biomassekessels zuständig. Die Entscheidung fiel hier zugunsten der Firma WVT-Bioflamm, deren Firmensitz in Overath nur eine kurze Autofahrt vom Projektstandort entfernt ist. „Das ist natürlich schön, wenn bei einem solchen Projekt ein Anbieter aus der Region zum Zug kommt – und bei Bedarf ist ein Techniker von uns schnell vor Ort“, freut sich Jörg Wendenburg, Vertriebsleiter und Prokurist von WVT-Bioflamm. Man verspreche sich auch positive Effekte für die Optimierung und Weiterentwicklung der eigenen Feuerungsanlagen, so Wendenburg weiter.

Johanna Waid

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe 4 / 2012 energie pflanzen erschienen.







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