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DAS FACHMAGAZIN FÜR BIOENERGIE UND -ÖKONOMIE Mittwoch, 20.06.2018

2012_2_loryhof_grNoch ist nicht alles ausgereift bei der Kup-Erntetechnik

Es war kalt – saukalt! Bei gefühlten minus 25 Grad führten am Loryhof im oberösterreichischen Innviertel mehrere Hersteller vor, was sie an Erntetechnik für Kurzumtriebsplantagen (Kup) zu bieten haben. Praxistauglichkeit – das war es, was die zahlreichen Gäste aus Österreich, Deutschland und Tschechien Anfang Februar beim Bioenergietag am Loryhof in Wippenham/Oberösterreich am meisten interessierte. Doch während bei den Zuschauern nur die Finger einfroren, gab der eigentlich als Hauptattraktion angepriesene Jenz-Gehölzmähhäcksler vor einem Claas-Schlepper keinen Ton und keine Bewegung von sich.


So blieben den angereisten Wald-, Energie- und Landwirten nur die Präsentationen bekannter Maschinen in Eiseskälte. Dennoch: Werner Steininger, Geschäftsführer des österreichischen Herstellers Westtech, war sichtbar stolz darauf, daß seine Maschinen sogar noch bei minus 15 Grad arbeiteten.
„Woodcracker“ lautet die gleichbleibende Typenbezeichnung aller Westtech-Produkte, wobei das Unternehmen keine Komplettmaschinen herstellt, sondern Vorsätze für Erntefahrzeuge. Die aber in vielen Größen und für verschiedene Anwendungen. Die C-Reihe ist laut Westtech ein effizientes Fällwerkzeug zum Entfernen von Bäumen und Buschwerk im Wald und neben der Straße. Das jüngste Kind darin heißt C150 und kam am Loryhof in einem dreijährigen Kup-Bestand im fünften Schnitt zum Einsatz, montiert an einem Acht-Tonnen-Bagger. Die Schnittleistung umfaßt Stämme mit bis zu 15 Zentimeter Durchmesser, laut Steininger sollen bis zu 20 Schüttraummeter (SRM) Hackschnitzel pro Stunde geerntet werden können, natürlich mit dem zusätzlich nötigen Hacker. „Sauberer Schnitt, geringe Verletzung der Stöcklinge und daher wenig Pilzbefall, wirtschaftlich auch bei kleinen Flächen“, waren seine Verkaufsschlagworte.
Zwei Gründe nennt der Westtech-Mann, warum er seine Schnittvorsätze am liebsten an Baggern und nicht an den in der Forstbranche weit verbreiteten Vollerntern sieht: „Die Baggerketten verdichten den Boden nicht so stark und schützen ihn deshalb besser, selbst bei feuchten Flächen. Und außerdem kostet der Einsatz wesentlich weniger“, so Steininger und rechnet vor: „Etwa 80 Euro pro Stunde für die Baggermiete – den Fahrer bereits eingerechnet.“

Heinz Wraneschitz

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe 2 / 2012 energie pflanzen erschienen.





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