- Anzeige -
- Anzeige -
FORSTFACHVERLAG GMBH & CO. KG · MOORHOFWEG 11 · 27383 SCHEEßEL · info@forstfachverlag.de · www.forstfachverlag.de · ✆ +49 (0) 4263 / 9395-0
energie pflanzen
DAS FACHMAGAZIN FÜR BIOENERGIE UND -ÖKONOMIE Dienstag, 20.11.2018

Bohrung zur Ermittlung der Wurzelverteilung im Agroforst. / Foto: Marcus SchmidtVorteile von Agroforstsystemen werden zu wenig genutzt

Ein Anbausystem, mehrere Nutzungen: Das sind die Kennzeichen eines modernen Agroforstsystems. Der eigentlich alten Bewirtschaftungsweise können durch jüngste Forschungsergebnisse weitere Funktionen zugewiesen werden. Der Weg zur regulären landwirtschaftlichen Kultur scheitert allerdings eher an politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Heizungsbauer Armin Sopp kam zum Holzvergaser wie die Jungfrau zum Kind. Vielleicht war aber gerade das sein Erfolgsrezept.Vom Heizungsbauer zum Entwickler eines Holzvergasers

Armin Sopp und Claus Ronneburg sind Heizungsbauer und gerieten nur zufällig an einen thermochemischen Holzvergaser. Mit Fleiß, Geduld und vor allem Experimentierfreude entstand ein neuer Vergaser-Typ, den nun der österreichische Kesselbauer Biotech baut und vertreibt.

Gepflegte Wallhecke in Friesland: Bis zum Jahr 2014 wurde das Schnittgut am Feldrand oft verbrannt, inzwischen werden Anstrengungen unternommen, es zu Holzhackschnitzeln zu verarbeiten. / Foto: ClalünaHolzhackschnitzel aus Landschaftspflegematerial effektiv gewinnen

Nicht theoretisch, sondern aus der Praxis heraus erarbeitete das Projekt „greenGain“ Möglichkeiten, Biomasse aus der Landschaftspflege als Energieträger zu gewinnen. Deutscher Partner des EU-Projektes war die Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Landschaftspflegematerial, das ohnehin anfällt, kann in existierende Nutzungsketten für Holzhackschnitzel wirtschaftlich integriert werden. Das zeigte das kürzlich abgeschlossene, internationale Projekt „green-Gain“, an dem auch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen beteiligt war und in dessen Rahmen ein Merkblatt zur erfolgreichen Umsetzung von Biomasse-Projekten sowie ein Handbuch für politische Entscheider entstanden.

Das Heizwerk mit den Pufferspeichern und die Solarthermieanlage liegen genau zwischen den beiden Dörfern Neuerkirch und Külz. / Foto: ERS

Neuerkirch und Külz bauten ein Holzheizwerk mit Solarthermieanlage

Auf regionalen Energieträgern sollte die Wärmeversorgung fußen, vor allem Holz aus der Umgebung. Die daran angepaßte Feuerungstechnik konnte die Schmid AG Energy Solutions liefern.

Jährlich 45.000 Tonnen frische Holzhackschnitzel verbraucht die Anlage.Zweibett-Wirbelschicht-Dampfvergasung bewährt sich endlich

Deutschlands größte Holzvergasungsanlage, das Heizkraftwerk in Senden bei Ulm, hat in seinen fünf Jahren Betriebsdauer schon eine aufregende Geschichte hinter sich. Betriebsleiter Frank Maierhans erzählt, wie es gelang, die Anlage in den Dauerbetrieb zu überführen. Damit schafften die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm, was mit der angewandten Technik bislang keinem so recht gelang.

Am Tag der offenen Tür informierten sich geladene Politiker und Anwohner gleichermaßen über die Heizzentrale.Wärme aus Pellets für das Neubaugebiet Rahmer Wald

Emissionsarm in jeder Beziehung mußte die Pelletsfeuerung für das Dortmunder Neubaugebiet sein. Dafür griff die Fernwärmeversorgung Niederrhein auf einen Kessel der Marke Endress zurück.




Wer immer gut informiert sein will, muß die Zeitschrift energie aus pflanzen lesen.
Kompetente Fachinformationen rund um nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien.

nach oben | Startseite

    © 2018 Forstfachverlag GmbH & Co. KG KONTAKT | AGB | DATENSCHUTZ | IMPRESSUM