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energie pflanzen
DAS FACHMAGAZIN FÜR BIOENERGIE UND -ÖKONOMIE Montag, 20.11.2017


Als Wildpflanze wächst der Kaukasische oder Russische Löwenzahn in vielen Formen. / Foto: Fred EickmeyerAuch Gummi wird als Rohstoff mittlerweile knapp. Deshalb sucht die Industrie nach Alternativen zum bisherigen Naturkautschuk-Lieferanten, dem Kautschukbaum „Hevea brasiliensis“. Als eine solche Alternative kommt womöglich der Kaukasische Löwenzahn in Frage, der in weiten Teilen Europas auch auf weniger fruchtbaren Böden angebaut werden kann.

Ein Forscherverbund aus sechs Partnern unter Koordination der Aeskulap GmbH erarbeitet seit diesem Frühjahr die methodischen Grundlagen eines Zuchtprogramms für den Kaukasischen oder Russischen Löwenzahn. Die Pflanze existiert bislang nur als Wildform und produziert in der Wurzel unter anderem Naturkautschuk.


Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über dessen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR). Für eine kommerzielle Nutzung muß die Pflanze jedoch züchterisch bearbeitet werden. Insbesondere gilt es, die Erträge zu steigern. Auf dem Programm des Forschungsvorhabens steht deshalb zunächst die Anpassung bereits existierender biotechnischer Zuchtmethoden an den Löwenzahn. Die Continental Reifen AG, Industriepartner des Verbundes, plant zudem Tests erster Naturkautschukproben.

www.fnr.de

Dieser Artikel ist in der Ausgabe 5 / 201 energie pflanzen erschienen.
Ein ausführlicher Artikel über Löwenzahn-Kautschuk erschien bereits in energie pflanzen 5/2009.




Wer immer gut informiert sein will, muß die Zeitschrift energie aus pflanzen lesen.
Kompetente Fachinformationen rund um nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien.

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