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energie pflanzen
DAS FACHMAGAZIN FÜR BIOENERGIE UND -ÖKONOMIE Montag, 20.11.2017

eh_aggregat2_grEin vielseitiges Energieholz-Aggregat

Wer sich für ein Energieholz-Aggregat entscheidet, will damit in der Regel nur Energieholz ernten. Wenn der Bestand es jedoch erlaubt, möchte man wohl auch das anfallende Industrieholz mit aufarbeiten, aber auch hier und da mal einen wertvollen Sägeabschnitt aushalten. Das erhöht den Deckungsbeitrag auf der Fläche und verbessert die Wirtschaftlichkeit der Energieholz-Ernte. Mit einem „normalen“ Energieholz-Kopf ist das nicht möglich, aber mit dem finnischen Energieholz-Aggregat Moipu 300 ES geht das, denn das Moipu ist für diese Aufgabe mit zwei Vorschubwalzen ausgerüstet.

Hackschnitzel von Kurzumtriebsplantagen ersetzen in Beuchte Heizöl und Erdgas. Hackschnitzel von eigenen Kurzumtriebsplantagen versorgen Nahwärmenetz in Beuchte

Zumindest als „Holzenergie-Zentrum der Region“ kann der Ortsteil Beuchte der Gemeinde Schladen (Landkreis Wolfenbüttel) gelten. Auf 20 Hektar Kurzumtriebsplantagen wächst seit dem Frühjahr 2009 der Brennstoff für das dorfeigene Nahwärmenetz, und der Biomassehof versorgt regionale Abnehmer mit Scheitholz und Hackschnitzeln.


Da geht was weg: Haushoch türmt sich das Ausgangsmaterial für die Pelletsproduktion am Standort Hardegsen.Mit dem Motto „Aus der Region, für die Region“ wird ja mittlerweile so Manches betitelt. In der Region, für die Region entstand in den vergangenen Monaten im südlichen Niedersachsen das Bioenergiezentrum Leinetal. Dort stehen sowohl ein Holz-Heizkraftwerk, das Biomasse direkt energetisch nutzt, als auch eine Fabrik, die unterschiedliche Holzbrennstoffe herstellt.

In diesem Heizwerk wird ein 600-Kilowatt-Kessel mit Miscanthus befeuert. / Foto: Dany
Häckselgut aus der Schilfpflanze Miscanthus wird in ersten größeren Nahwärme-Projekten eingesetzt. Doch die Technik muß angepaßt werden.

Alternative Energiepflanzen haben es schwer in Deutschland. Auf kaum eine andere Pflanze trifft das besser zu als auf Miscanthus, auch Chinaschilf oder vor allem in Österreich Elefantengras genannt. Schon vor sechs Jahren erregte die Schilfpflanze aufgrund gestiegener Öl- und Gaspreise viel Aufmerksamkeit: Die Dauerkultur macht es möglich, einmal das Feld zu bestellen und dann 20 Jahre lang zu ernten. Und das nicht zu knapp, denn Miscanthus wächst jedes Jahr etwa vier Meter hoch!




Wer immer gut informiert sein will, muß die Zeitschrift energie aus pflanzen lesen.
Kompetente Fachinformationen rund um nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien.

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