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DAS FACHMAGAZIN FÜR BIOENERGIE UND -ÖKONOMIE Freitag, 24.11.2017

Die Hackschnitzel aus dem Vorratssilo werden in dem Behälter im Vordergrund portioniert, bevor sie zum Vergaser in den Anlagencontainer transportiert werden. / Foto: WraneschitzLigento aus Mittelfranken ging erst nach langer Vorentwicklung auf den Markt

Ligento Green Power GmbH aus Fürth: Neben der Burkhardt GmbH aus dem oberpfälzischen Mühlhausen mit ihrem 100fach gelieferten Holzpellet-Vergaser und der Spanner Re2 GmbH aus dem niederbayerischen Neufahrn, dem zahlenmäßigen Marktführer mit etwa 200 Holzgas-Blockheizkraftwerken, will sich nun Ligento als weiterer professioneller Produzent etablieren.


Wer in den kleinen Ort Stadelhofen mit eigener Autobahnausfahrt im Landkreis Bamberg fährt, dem fallen zwei grün-weiß lackierte Container und ein Silo neben einem Sägereibetrieb auf. Darin steckt das Vorserien-Exemplar des neuen Holzgas-Bhkw der Ligento Green Power in Containerbauweise. Das testet die Firma aus Fürth hier seit fast einem Jahr.
Ligento benötigt für das Holzvergaser-System Hackschnitzel als Energieträger – weshalb das Holzverarbeitungswerk geradezu ein idealer Standort ist: Einerseits können hier Hackschnitzel produziert werden, ohne daß ein Transport nötig ist. Andererseits kann die Abwärme zur Trocknung der gesägten Bretter wie auch der Energie Holzstückchen genutzt werden.
Seit sechs Jahren experimentiert die Tochter der französischen „Nass&Wind-Gruppe“ an Holzvergasern. Der hauptsächlich in der Windenergiebranche aktive Konzern aus unserem westlichen Nachbarland hat den Entwicklern in Fürth viel Zeit gegeben. Ein 15-köpfiges Team aus Angestellten und freiberuflichen Fachleuten war und ist weiterhin damit beschäftigt. Allein Hunderte An- und Abfahrversuche habe es gegeben, damit die Anlage „heute praktisch geruchlos und ohne Gasemissionen anfährt“, sagt Geschäftsführer Thomas Tschaftary. Und daß „die Inbetriebnahme im Tage- bis Wochenbereich“ durchzuführen sei.

Aus langer Entwicklungszeit folgte zuverlässige Anlagentechnik

Noch gebe es in Details Veränderungsbedarf. Aber dank des hohen Entwicklungs-Voraufwands muß es nicht verwundern, daß es im Inneren der Container sehr aufgeräumt aussieht, von Basteltechnik keine Spur.„Ligentoplant“ in Containern zur Außenaufstellung mit 120 bis 140 Kilowatt elektrischer und 250 Kilowatt thermischer Leistung funktioniere im Dauerbetrieb zufriedenstellend, erklärt Tschaftary. Denn für ihn steht das Ziel fest: „Der Kunde muß nur drei Knöpfe drücken. Damit kann er sein Wärmeproblem lösen.“ […]

Heinz Wraneschitz

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe 5 / 2013 energie aus pflanzen erschienen.




Wer immer gut informiert sein will, muß die Zeitschrift energie aus pflanzen lesen.
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