Im Jahr 2011 produzierten die Bioethanolanlagen in Deutschland 576.828 Tonnen Bioethanol aus den Rohstoffen Futtergetreide und Zucker. Dies sind 26.708 Tonnen oder 4,4 Prozent weniger als im Vorjahr 2010, meldet der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft e.V. (BDBe). Dabei war der Anteil von Zucker als Rohstoff für Bioethanol rückläufig und ist von 33 Prozent auf 28 Prozent gesunken.
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Süd-Chemie baut in Straubing Demonstrations-Anlage zur Ethanolerzeugung aus Stroh
Noch in diesem Jahr soll „Deutschlands größte Demonstrationsanlage für Zellulose-Ethanol aus Agrarreststoffen“ in Betrieb gehen. Mit seinem Verfahren namens „Sunliquid“ will der Betreiber Süd-Chemie ab Jahresbeginn 2012 in Straubing aus gut 4.000 Tonnen Stroh 1.000 Tonnen als Treibstoff nutzbaren Alkohol gewinnen. An den Projektkosten von 28 Millionen Euro beteiligen sich Bund und Land mit zusammen fünf Millionen, war bei einer Feierstunde Ende Juli zu erfahren.
Und schon für das Jahr 2013 sei im nächsten Schritt geplant, Fabriken für die Serienproduktion in der Größenordnung von 50.000 bis 150.000 Tonnen Strohethanol pro Anlage und Jahr in Betrieb zu nehmen, so Markus Rarbach, Leiter des Bereichs „Biokatalyse“ der Süd-Chemie AG aus München und anscheinend der geistige Vater der Fabrik. Die Verbreitung sei auch mittels „Auslizensierung dieser Technik“ geplant.
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