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energie pflanzen
DAS FACHMAGAZIN FÜR BIOENERGIE UND -ÖKONOMIE Montag, 25.09.2017

 Der CNG-Club informierte an seinem Stand über die Vorteile des alternativen Antriebs. / Foto: Dörrie

Im Winter 2015 berichteten wir ausführlich über den Energiehof Weitenau und die Biomethan-Tankstelle, die dort seit Herbst 2015 in Betrieb ist. Gut zwei Jahre nach der großen Einweihung der Biomethantankstelle war es wieder an der Zeit, Öffentlichkeit und Politik über Vorteile und Erfahrungen mit der Biomethan-Mobilität zu informieren.


Neben mehreren hundert Besuchern kamen mit Norbert Barthle und Hans-Joachim Fuchtel Ende Juli gleich zwei parlamentarische Staatssekretäre auf den Energiehof des Betreiberehepaars Juliane und Winfried Vees. Bei einem „Tag der Gläsernen Produktion“ konnten sie sich aus erster Hand davon überzeugen, daß das vor Ort produzierte Biomethan aus Reststoffen und Abfällen bestens für den Betrieb der eigenen landwirtschaftlichen Fahrzeuge geeignet ist.

Schlepper für den eigenen Kraftstoff

Das besondere Highlight der Veranstaltung war daher der CNG-Prototyp des Schleppers T6.180 der Firma New Holland. Unter dessen Haube steckt ein 179 PS starker Sechszylinder-NEF-Motor von FPT Industrial. In der vorigen Ausgabe energie aus pflanzen erschien ein Bericht über den Praxistest des Schleppers auf dem Hof von Horst Seide. Norbert Barthle, Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur, ließ sich von New-Holland-Unternehmenssprecher Klaus Senghaas auf dem Schlepper alle Details erklären. Die Vorzüge liegen bei der aktuellen Diskussion um den Schadstoffausstoß von Dieselmotoren und Klimaschutz auf der Hand: Verglichen mit Diesel, stoßen Biomethan-Fahrzeuge 90 Prozent weniger CO₂ und 80 Prozent weniger Stickoxide aus. Dazu kommt eine deutliche Betriebskosteneinsparung von bis zu 40 Prozent bei Verwendung von selbsthergestelltem Biomethan. Das alles bei vergleichbaren Leistungswerten mit einem T6-Diesel-Standardmodell.

Auf Chancen hinweisen

Genau auf diese Vorzüge der Biomethan-Mobilität wollte auch der in diesem Jahr neu gegründete CNG-Club hinweisen. Der Club ist eine Interessenvertretung, die den umweltfreundlichen Kraftstoff in der Öffentlichkeit voranbringen möchte. Bewußt wählte der Verein zusammen mit den Eheleuten Vees den Tag der Gläsernen Produktion für einen ersten CNG-Fahrer- und -Infotag. Einige Mitglieder und CNG-Fahrer samt Familien trafen sich in Weitenau nicht nur zum Erfahrungsaustausch, sondern auch, um allen interessierten Besuchern ihre Fragen rund um die CNG-Mobilität anhand aktueller CNGAutos zu beantworten. Sogar aus Hamburg, Hannover, Osnabrück, Leipzig, München und dem Ruhrgebiet kamen Club-Mitglieder auf den Energiehof in Weitingen.

Club-Vorstand Birgit Maria Wöber und Staatssekretär Barthle, der auch Club-Schirmherr ist, sind sich sicher: Der CNG-Antrieb wird noch auf lange Sicht gebraucht und ist die Rettung des Verbrennungsmotors. Zudem ist es der einzige Verbrenner, der mit Biomethan besonders klimafreundlich zu 100 Prozent regenerativ betrieben werden kann und steht als sofort einsetzbare, funktionierende sowie kostengünstige Technik bereit. Daher hat sich das Verkehrsministerium maßgeblich für eine Verlängerung der Steuerbegünstigung von CNG eingesetzt, die jetzt auf jeden Fall bis zum Jahr 2026 gilt. [...]

www.energiehof-weitenau.de

Dominik Dörrie

Der komplette Artikel ist in der Ausgabe 4 / 2017 energie AUS PFLANZEN erschienen.




Wer immer gut informiert sein will, muß die Zeitschrift energie aus pflanzen lesen.
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