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energie pflanzen
DAS FACHMAGAZIN FÜR BIOENERGIE UND -ÖKONOMIE Mittwoch, 17.01.2018

2012_2_guelle_grBiogasanlage mit wenig Aufwand und hohem Gülleanteil

Zum Heizen der erweiterten Sauenhaltung wollte Familie Butschen aus Viersen die Abwärme eines Biogas-Bhkw nutzen, da Heizöl zu teuer ist. Nach längerer Recherche und mit ein bißchen Zufall fanden Vater und Sohn die Lösung bei 4Biogas aus Dortmund, die Hochfermenter ohne Rührwerk bauen.

2012_01_fv_tagung_gr21. Jahrestagung des Fachverband Biogas in Bremen

Zufrieden mit der jüngsten EEG-Novelle ist die Branche nicht, aber man richtet sich darauf ein. Anlagenbauer sind vollends mit alten Aufträgen beschäftigt, Forschung und Entwicklung kamen daher etwas ins Stocken. Betreiber treibt derzeit vor allem die Direktvermarktung von Strom um, die bei vielen jedoch noch für Fragezeichen sorgt, zuweilen auch Skepsis bezüglich ihrer Machbarkeit in den Köpfen hinterläßt.

05_11_wildpflanzen_grLWG stellt erste Ergebnisse vor, aber der Forschungsbedarf ist noch groß

Mit Wildpflanzen als Alternative zum Mais als Biogassubstrat könnte wieder mehr Vielfalt in die Kulturlandschaft kommen. Doch belastbare, flächendeckende Kenntnisse zu Saatmischungen, Etablierung und Ernte gibt es noch zu wenig. Mit der Zahl der Praxisflächen wird dieses Wissen aber wachsen.

„Dat olle Geschnack von nur Mais ging mir auf den Senkel“, erzählt Joachim Köhler, Landwirt und Betreiber einer 500-Kilowatt-Biogasanlage in Kirchlinteln im niedersächsischen Landkreis Verden. Deshalb hatte er schon im vergangenen Jahr einen Streifen Sonnenblumen angelegt.

05_11_fischmast_01_grFischmast mit Biogaswärme

Die drei Brüder Bernd, Carsten und Harald Pommerehne betrieben bereits eine Biogasanlage. Ein Ausbau dieses Betriebszweigs machte jedoch nur mit einer sinnvollen Wärmenutzung Sinn. Mit der Mast von Welsen fanden sie diese. Gleichzeitig wuchs die Wertschöpfung, ohne weitere Ackerflächen zupachten zu müssen.

2011_6_regelenergie_grNeue Möglichkeiten der Direktvermarktung im EEG 2012

Mit dem EEG 2012 bekommt die Direktvermarktung einen neuen Stellenwert. Doch damit verbundene Begriffe wie Markt- und Flexibilitätsprämie haben wenig mit den bisherigen Boni zu tun. Wer das neue System durchschaut, kann jedoch höhere Gewinne erwirtschaften.

Biogasanlagen genießen die festen EEG-Vergütungssätze für 20 Jahre ab Inbetriebnahme. Ein Ruhekissen ist dieser Fixpreis jedoch nur auf den ersten Blick: Kostensteigerungen – insbesondere bei den Substraten – und teilweise auch für Bestandsanlagen greifende zusätzliche Auflagen lassen den Festpreis schnell zur eisernen Klammer werden. Wer übermorgen erfolgreich sein will, prüft jetzt jede Gelegenheit zur Optimierung.

4_2011_gicon_grHydrolyse und Methanbildung beim Gicon-Verfahren getrennt

Durch die konstruktive Trennung steigt der  Methangehalt im Gas und läßt sich die Gaserzeugung besser steuern. Die Konstruktion der Hydrolyse-Stufe als Boxenfermenter erleichtert die Nutzung faseriger Substrate, ist weniger empfindlich gegenüber Störstoffen und verringert den Eigenenergieverbrauch.

Ein Techniker schiebt den Deckel eines vielleicht ein mal zwei Meter messenden und einen guten halben Meter hohen Metallkastens auf. Es riecht säuerlich-vergoren. In der Mitte ist der Kasten durch ein Filtersieb getrennt. Auf der einen Seite wabern Buckel von einem braunen, faserigen, aufgeschäumten Etwas. Der Schaum komme von dem Eiweiß aus den Lupinen, die derzeit im Substratmix enthalten seien, vermutet Hagen Hilse von der Großmann Ingenieur Consult GmbH (Gicon). Durch das Filtersieb tropft braune Flüssigkeit. Sie wird in den 100 Kubikmeter fassenden Hydrolysat-Zwischenspeicher gepumpt. Hieraus wird das Perkolat entnommen, mit dem die Substrate in den sechs Boxen mit je 240 Kubikmeter Nutzvolumen besprüht werden.




Wer immer gut informiert sein will, muß die Zeitschrift energie aus pflanzen lesen.
Kompetente Fachinformationen rund um nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien.

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