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DAS MAGAZIN FÜR NACHWACHSENDE ROHSTOFFE UND ERNEUERBARE ENERGIEN Mittwoch, 22.02.2012
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Viele Fragen rund um die Direktvermarktung

2012_01_fv_tagung_gr21. Jahrestagung des Fachverband Biogas in Bremen

Zufrieden mit der jüngsten EEG-Novelle ist die Branche nicht, aber man richtet sich darauf ein. Anlagenbauer sind vollends mit alten Aufträgen beschäftigt, Forschung und Entwicklung kamen daher etwas ins Stocken. Betreiber treibt derzeit vor allem die Direktvermarktung von Strom um, die bei vielen jedoch noch für Fragezeichen sorgt, zuweilen auch Skepsis bezüglich ihrer Machbarkeit in den Köpfen hinterläßt.

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Wildpflanzen statt Mais?

05_11_wildpflanzen_grLWG stellt erste Ergebnisse vor, aber der Forschungsbedarf ist noch groß

Mit Wildpflanzen als Alternative zum Mais als Biogassubstrat könnte wieder mehr Vielfalt in die Kulturlandschaft kommen. Doch belastbare, flächendeckende Kenntnisse zu Saatmischungen, Etablierung und Ernte gibt es noch zu wenig. Mit der Zahl der Praxisflächen wird dieses Wissen aber wachsen.

„Dat olle Geschnack von nur Mais ging mir auf den Senkel“, erzählt Joachim Köhler, Landwirt und Betreiber einer 500-Kilowatt-Biogasanlage in Kirchlinteln im niedersächsischen Landkreis Verden. Deshalb hatte er schon im vergangenen Jahr einen Streifen Sonnenblumen angelegt.

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Wertschöpfung aus Vorhandenem erhöhen

05_11_fischmast_01_grFischmast mit Biogaswärme

Die drei Brüder Bernd, Carsten und Harald Pommerehne betrieben bereits eine Biogasanlage. Ein Ausbau dieses Betriebszweigs machte jedoch nur mit einer sinnvollen Wärmenutzung Sinn. Mit der Mast von Welsen fanden sie diese. Gleichzeitig wuchs die Wertschöpfung, ohne weitere Ackerflächen zupachten zu müssen.

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Das Korsett der EEG-Vergütung lockern

2011_6_regelenergie_grNeue Möglichkeiten der Direktvermarktung im EEG 2012

Mit dem EEG 2012 bekommt die Direktvermarktung einen neuen Stellenwert. Doch damit verbundene Begriffe wie Markt- und Flexibilitätsprämie haben wenig mit den bisherigen Boni zu tun. Wer das neue System durchschaut, kann jedoch höhere Gewinne erwirtschaften.

Biogasanlagen genießen die festen EEG-Vergütungssätze für 20 Jahre ab Inbetriebnahme. Ein Ruhekissen ist dieser Fixpreis jedoch nur auf den ersten Blick: Kostensteigerungen – insbesondere bei den Substraten – und teilweise auch für Bestandsanlagen greifende zusätzliche Auflagen lassen den Festpreis schnell zur eisernen Klammer werden. Wer übermorgen erfolgreich sein will, prüft jetzt jede Gelegenheit zur Optimierung.

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Algen als Biogassubstrat

05_11_algen_grAußer Konkurrenz zu Nahrungsmitteln, aber am Markt nicht konkurrenzfähig

Bisher dienen neben organischen Abfällen und Gülle vor allem Energiepflanzen vom Acker der Biogasproduktion. Doch auch Algen wird Potential als Biogas-Substrat nachgesagt. Noch aber werden Algen für wertvollere Verwendungen genutzt. Vielleicht reichen aber auch schon von den Algen produzierte und ausgeschiedene Stoffwechselprodukte, um Biogas zu erzeugen.

Interesse an der Forschung über Algen zeigen derzeit besonders einige Energiekonzerne, ihre Triebfeder dürften die Kohlendioxidmengen sein, die ihre mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke ausstoßen und die zum Klimawandel beitragen.

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Motoren wieder richtig fitmachen

Die Firma August Storm wartet vor Ort, zur Generalüberholung geht’s ins Werk05_11_strom_gr

Eine regelmäßige Wartung von Biogasmotoren stellt den möglichst störungsfreien Betrieb sicher, irgendwann steht aber doch eine Generalüberholung auf dem Programm. Die kann dann nicht mehr vor Ort erfolgen, denn dazu ist außer geschultem Personal auch die umfangreiche Technik im Werk nötig.

Diese beiden Voraussetzungen erfüllt die Firma August Storm an ihrem Sitz im niedersächsischen Spelle (Landkreis Emsland). Im Werk 1 läßt sich erahnen, wie die Firma Storm als Schleiferei für Kurbelwellen vor über 70 Jahren angefangen hat: Hier stehen und arbeiten Maschinen, die teilweise schon seit den 50er Jahren in Betrieb sind.

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