Neue Möglichkeiten der Direktvermarktung im EEG 2012
Mit dem EEG 2012 bekommt die Direktvermarktung einen neuen Stellenwert. Doch damit verbundene Begriffe wie Markt- und Flexibilitätsprämie haben wenig mit den bisherigen Boni zu tun. Wer das neue System durchschaut, kann jedoch höhere Gewinne erwirtschaften.
Biogasanlagen genießen die festen EEG-Vergütungssätze für 20 Jahre ab Inbetriebnahme. Ein Ruhekissen ist dieser Fixpreis jedoch nur auf den ersten Blick: Kostensteigerungen – insbesondere bei den Substraten – und teilweise auch für Bestandsanlagen greifende zusätzliche Auflagen lassen den Festpreis schnell zur eisernen Klammer werden. Wer übermorgen erfolgreich sein will, prüft jetzt jede Gelegenheit zur Optimierung.
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Außer Konkurrenz zu Nahrungsmitteln, aber am Markt nicht konkurrenzfähig
Bisher dienen neben organischen Abfällen und Gülle vor allem Energiepflanzen vom Acker der Biogasproduktion. Doch auch Algen wird Potential als Biogas-Substrat nachgesagt. Noch aber werden Algen für wertvollere Verwendungen genutzt. Vielleicht reichen aber auch schon von den Algen produzierte und ausgeschiedene Stoffwechselprodukte, um Biogas zu erzeugen.
Interesse an der Forschung über Algen zeigen derzeit besonders einige Energiekonzerne, ihre Triebfeder dürften die Kohlendioxidmengen sein, die ihre mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke ausstoßen und die zum Klimawandel beitragen.
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