Auf Kurzumtriebsplantagen und Agroforstsysteme wirken unterschiedliche Gesetze
Kurzumtrieb und Agroforstsysteme bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Forst und Landwirtschaft. Das hat auch auf die rechtlichen Rahmenbedingungen – teils schwierige – Auswirkungen.
Der Anbau schnellwachsender Baumarten in Kurzumtriebsplantagen (Kup) und die Bewirtschaftung von Agroforstsystemen (Afs) sind Kulturformen, für die sowohl landwirtschaftliche als auch forstwirtschaftliche Aspekte in Einklang zu bringen sind. Aber auch aus rechtlicher Sicht bewegt sich die Anlage einer Kup oder eines Afs an der Schnittstelle zwischen Land und Forstwirtschaft, was mit der Einhaltung zahlreicher Vorgaben verbunden ist.
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Süd-Chemie baut in Straubing Demonstrations-Anlage zur Ethanolerzeugung aus Stroh
Noch in diesem Jahr soll „Deutschlands größte Demonstrationsanlage für Zellulose-Ethanol aus Agrarreststoffen“ in Betrieb gehen. Mit seinem Verfahren namens „Sunliquid“ will der Betreiber Süd-Chemie ab Jahresbeginn 2012 in Straubing aus gut 4.000 Tonnen Stroh 1.000 Tonnen als Treibstoff nutzbaren Alkohol gewinnen. An den Projektkosten von 28 Millionen Euro beteiligen sich Bund und Land mit zusammen fünf Millionen, war bei einer Feierstunde Ende Juli zu erfahren.
Und schon für das Jahr 2013 sei im nächsten Schritt geplant, Fabriken für die Serienproduktion in der Größenordnung von 50.000 bis 150.000 Tonnen Strohethanol pro Anlage und Jahr in Betrieb zu nehmen, so Markus Rarbach, Leiter des Bereichs „Biokatalyse“ der Süd-Chemie AG aus München und anscheinend der geistige Vater der Fabrik. Die Verbreitung sei auch mittels „Auslizensierung dieser Technik“ geplant.
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